PROGRAMM 2017

Auftakt – Die Evolution des Geigenbogens

Reaching for the Stars – Ein Musical des Gymnasiums Walldorf – Ein Musical des Gymnasiums Walldorf

Himmelsfunken – Eine Evolution des Liedes

(R)Evolution an Rhein und Neckar – Johann Stamitz und die Mannheimer Schule

Wer singt, betet doppelt – Konzert zum Reformationsjubiläum





Ensemble Operino

Mittwoch, 20. September, 19.30 Uhr

Rathaus Walldorf, Atrium

Auftakt –
Die Evolution des Geigenbogens

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Christian Bach, Antonín Kammel u. a.

Ensemble Operino auf historischen Instrumenten:
Britta Hofmann-Maneth, Violine
Timo Jouko Herrmann, Violine
Johannes Kasper, Violoncello
Wilke Lahmann, Cembalo

Matthias Kohl, Geigen- und Bogenbauer

Die bautechnische Weiterentwicklung des Geigenbogens löste ab der Mitte des 18. Jahrhunderts eine kleine künstlerische Revolution aus und führte letztlich zur Blüte der Wiener Klassik. War es auf dem barocken Rundbogen kaum möglich, lange kantable Melodien zu spielen, so eröffnete die unter anderem von dem Mannheimer Geiger Johann Wilhelm Cramer mitentwickelte neue Bogenform den Komponisten ungeahnte musikalische Ausdrucksmöglichkeiten. Der Heidelberger Geigen- und Bogenbauer Matthias Kohl und das Barockensemble Operino verdeutlichen in Wort und Ton die wichtigsten Unterschiede und enthüllen das Geheimnis, warum gerade die Mannheimer Hofkapelle prägend für die Epoche der Wiener Klassik war.

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Samstag, 23. September, 18.00 Uhr

Astoria-Halle

Reaching for the Stars –
Ein Musical des Gymnasiums Walldorf

Musiktheater-AG des Gymnasiums Walldorf
Kunst-AG des Gymnasiums Walldorf

In bester Tradition hat die Musiktheater-AG des Gymnasiums Walldorf wieder eigens für die Musiktage ein neues humorvolles Musical verfasst. Dieses Mal macht sich anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Gymnasiums eine kleine Schülerschar auf, um auf einer Art Superexkursion in die Weiten des Weltalls vorzudringen und ihrem Forschergeist freien Lauf zu lassen. Nach einer dramatischen Notlandung der SS Astorprise auf einem öden Planeten kommt es zu einer brenzligen Begegnung mit den Planetenbewohnern, die die irdischen Expeditionsmitglieder nur mit Hilfe einiger Musikstars meistern. Dabei spielen Zeit und Raum keine Rolle. Kann die Begegnung mit der Musik die Planetenbewohner umstimmen, ja vielleicht sogar ihre Lebensform revolutionieren? Für die Ausstattung sorgt die Kunst-AG mit fantasievollen Kostümen und Bühnenbildern.

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Franz Vitzthu

Katharina O. Brand

Dienstag, 26. September, 19.30 Uhr

Laurentiuskapelle am Schlossplatz

Himmelsfunken –
Eine Evolution des Liedes

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Anselm Hüttenbrenner, Carl Friedrich Zelter u. a.

Franz Vitzthum, Countertenor
Katharina O. Brand, Hammerflügel

In diesem spannenden Liedprogramm begibt sich der Countertenor Franz Vitzthum zusammen mit Katharina O. Brand am Hammerflügel auf eine Spurensuche außerhalb seines barocken Kernrepertoires. Alle typisch romantischen Topoi werden hier bedient: der einsame Wanderer, die stimmungsvolle Mondnacht, die schaurige Ballade. Die Kombination der Countertenorstimme mit dem Hammerflügel führt zu einer ganz neuen Lesart vertrauter Schiller- oder Goethe-Vertonungen. Im Mittelpunkt des Programmes stehen neben Werken von Mozart und Schubert herausragende Entdeckungen unbekannter Komponisten des frühen 19. Jahrhunderts. Ihre Lieder lassen verstehen, wie reich und weitverzweigt die Welt des Liedes ist, und zeigen musikgeschichtliche Entwicklungslinien auf. Katharina O. Brand – eine ausgewiesenen Expertin historischer Aufführungspraxis – lotet im Dialog mit der Singstimme Dynamik und Farbreichtum ihres Wiener Hammerflügels aus und macht die Wiederentdeckung dieser lange vernachlässigten Werke zu einem faszinierenden Klangerlebnis.

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Marja Poppelbaum

Volker Hemken

Timo Jouko Herrmann

Samstag, 30. September, 19.30 Uhr

Rathaus-Atrium

(R)Evolution an Rhein und Neckar –
Johann Stamitz und die Mannheimer Schule

Werke der Familie Stamitz sowie Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Anton Pfeiffer und Peter von Winter

Marja Poppelbaum, Flöte
Volker Hemken, Bassetthorn
Ensemble Operone
Timo Jouko Herrmann, Leitung

Die europaweit berühmte Hofkapelle der kurfürstlichen Residenz Mannheim war ab der Mitte des 18. Jahrhunderts einer der entscheidenden Impulsgeber für die Entwicklung der Wiener Klassik. Eine ganze Riege hervorragender Komponisten und Virtuosen experimentierte am Zusammenfluss von Rhein und Neckar mit ungewöhnlichen Instrumenten und Formen und amalgamierte verschiedenste stilistische Eigenheiten zum legendären „Mannheimer goût“, dem sich auch der junge Mozart nicht entziehen konnte. Zum 300. Geburtstag von Johann Stamitz, dem Stammvater der Mannheimer Schule, entstand ein Programm, das die musikalische Innovationskraft des kurpfälzischen Arkadiens eindrucksvoll unter Beweis stellt. Volker Hemken, Solo-Bassklarinettist am Gewandhaus zu Leipzig, belegt als Solist in zwei virtuosen Bassetthornkonzerten, welch experimenteller Geist und Klangsinn am Musenhof Carl Theodors herrschte.

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Ensemble Music for a While

Antonia Bourvé

Samstag, 7. Oktober, 19.30 Uhr

Neuapostolische Kirche

Wer singt, betet doppelt –
Konzert zum Reformationsjubiläum

Werke von Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann u. a.

Ensemble Music for a While:
Ulrike Mauerhofer, Blockflöte
Sabine Kreutzberger, Viola da gamba
Irene Müller-Glasewald, Orgelpositiv

Antonia Bourvé, Sopran

Das Reformationsjubiläum im Lutherjahr 2017 nahm sich das Ensemble Music for a While zum Anlass, ein Konzert zum Thema Luther zusammenzustellen. Im Zentrum des Programms stehen vier Choräle von Martin Luther in unterschiedlichen Vertonungen seiner Zeit: „Ein feste Burg ist unser Gott“ und „Vater unser“ sowie „Aus tiefer Not“ und „Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr“. In Luthers Nachfolge stehen zum einen Werke der norddeutschen Schule aus der Feder von Heinrich Schütz und Johann Hermann Schein, zum anderen Kompositionen aus der süddeutschen Schule von Tonsetzern wie Samuel Capricornus, der wegen der Gegenreformation aus seiner böhmischen Heimat fliehen musste und Zuflucht am toleranten Württembergischen Hof fand. Den Abschluss des Programms bildet das berühmte Trifolium barocker Großmeister, deren Genie unter dem Einfluss der Lutherischen Lehren zur vollen Blüte gelangte: Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann.

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